Field Target

Beim Field Target Schießen wird mit Luftdruckwaffen auf Stahlziele geschossen die durch eine Mechanik bei einem Treffer in der sogenannten Hitzone umfallen. Die Herausforderung besteht darin das die Ziele in unterschiedlichen Entfernungen von 9 bis 25m für 7,5 Joule Waffen und bis 50m für 16 Joule Waffen (WBK-Pflicht!) aufgestellt sind.

Das FT-Schiessen entstand in England als Jagd-Simulation in den 70er Jahren. Deswegen sind die Ziele den Silhouetten von Kleintieren nachempfunden. Es können allerdings auch Geometrische Formen verwendet werden. Verwendet werden können alle handelsüblichen einschüssigen Druckluftwaffen im Kaliber bis 6,5mm in der freien Ausführung bis 7,5 Joule oder mit WBK bis 16 Joule. Als Visierung sind sämtliche konventionelle Arten zugelassen (Kimme-Korn, Diopter, Zielfernrohre jeglicher Vergrößerung). Nicht verwendet werden dürfen sind separate Entfernungsmesser, Laserzielgeräte.

Als Munition sind alle Diabolos oder Rundkugeln erlaubt sofern sie aus Blei, Zinn, Zink oder entsprechenden Legierungen bestehen. Compoundgeschosse (Kupfer, Kunststoff etc.) sind nicht zugelassen. Die meistverwendete Anschlagsart ist sitzend, es kann aber auch stehend oder im Knienden Anschlag geschossen werden.

Die Druckluftwaffen werden in 5 Klassen eingeteilt:

Klasse1:
Offene Klasse mit WBK-pflichtigen Pressluftgewehren
(Mündungsenergie E0 maximal 16,3 Joule)

Klasse 2:
Offene Klasse mit WBK-pflichtigen Feder- und
Gasdruckkolbenluftgewehren, (E0 maximal 16,3 Joule)

Klasse 3: (nur national in D)
Pressluft- und CO2-Gewehre (E0 maximal 7,5 Joule)

Klasse 4: (nur national in D)
Feder- und Gasdruckkolbenluftgewehre mit Prellschlag
(E0 maximal 7,5 Joule)

Klasse 5: (nur national in D)
Feder und Gasdruckkolbenluftgewehre mit Prellschlagkompensation jeder Art (E0 maximal 7,5 Joule)